Es war einmal…

Ende Juni 2016 wurde der Verein „Früchtestark und Sonnengrün – Rohkostverein zur Steigerung der Lebenskraft“ aufgelöst.

Was war der Verein?

Der Verein „Früchtestark und Sonnengrün – Rohkostverein zur Steigerung der Lebenskraft“ wurde im März 2015 gegründet.

Ziel des Vereins ist es, andere Menschen für die vollwertige vegane Rohkost zu begeistern und sie zu motivieren diese Ernährungsform auszuprobieren. Bei Treffen die dem Erfahrungsaustausch dienen sollen, möchten wir den Vereinsmitgliedern zeigen, wie einfach man leckere Speisen zubereiten kann, wie schmackhaft und farbenfroh die Rohkostküche ist und wieviel Spaß es macht, gemeinsam das Essen zu genießen.

Da zur Steigerung der Lebenskraft mehr dazu gehört als nur die Ernährung, spielen auch Themen wie natürliche Lebensweisen und Lebensräume, Anbau eigener Lebensmittel, Selbsthilfemethoden und die seelische Gesundheit und Lebensfreude eine Rolle. Auch der natürliche und wertschätzende Umgang mit Kindern sind uns ein großes Anliegen, schließlich versuchen wir unter anderem auch, unsere Erde für sie zu verschönern.

Jeder ist herzlich willkommen an unseren Treffen und Veranstaltungen teilzunehmen. Wir freuen uns auf Diskussionen, Anregungen und Informationen und möchten immer weiter dazulernen. Spaß und Freude sollen bei allen Zusammenkünften im Vordergrund stehen, sowie Respekt vor jedem Gleich- und Andersdenkenden.

ZVR-Nr.: 905932772

Wie geht es weiter?

Da mir der Name „Sonnengrün“ sehr gefällt, verwende ich den Namen nun für meine Zwecke weiter. Schöne Veranstaltungen organisiere ich weiterhin gerne, jedoch benötige ich da derzeit keinen Verein. Die alten Beiträge bleiben auf der Homepage bestehen, jedoch wird sich die Struktur und das Design ändern.

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Der Frühling ist da.

Es folgt ein Gastkommentar von Christoph Riedmann.

Ich bin froh, dass der Frühling nicht mit Gewalt kam, wie es in den letzten Jahren oft geschehen ist und wie es dem Charakter des Mars entspräche. Die kühle Witterung hat die Pflanzenentwicklung etwas verzögert, sie ist jetzt in Übereinstimmung mit der Zeitqualität des archetypischen Jahreslaufes. So blieb Zeit zur Akklimatisierung und es gab genug Niederschlag um das frühlingshaft-dynamische Wachstum der Pflanzen nachhaltig zu ermöglichen. Es ist die Zeit der größten Vitalität und Spannkraft, der schnellsten Aufwärtsbewegung von Sonne und Pflanzenwelt.

Viele Knospen (etwa die des Weiß- und Schwarzdorns, des Holunders, der Mirabellen, Brom-, Him-, Stachel- und Johannisbeeren) haben sich schon entfaltet, alles drängt nach oben und außen. Das ist die Dynamik des Mars wie sie auch in seinem Symbol (dem Symbol für Mann/männlich und zweijährige Pflanzen) zum Ausdruck kommt. Er regiert das arterielle (nach außen strömende, rote sauerstoffreiche) Blut, den Ausatem (Sprache=Selbstausdruck, Husten und Niesen als Ausdruck der körpereigenen Abwehr), den Schweiß (der durch körperliche Aktivität entsteht und animalisch riecht), Galle und Bauchspeicheldrüse, die ableitenden Harnwege und die männliche (nach außen drängende) Sexualität. In der frühlingshaften Pflanzenwelt kommt er in den die Erdoberfläche durchstoßenden Trieben, etwa den lanzettlichen Blättern des Bärlauchs und den spitzen bis speerspitzenförmigen (etwa Pappel, Buche, Hainbuche, Traubenkirsche, Ahorn) Knospen zum Ausdruck.

Die Brennnessel ist eine Marspflanze par excellence, was sich etwa in den nadelförmigen Brennhaaren mit ihren durchblutungsfördernden Wirkungen, den scharf gezähnten Blättern, rötlichen Stängeln und dem aggressivem Wuchsverhalten ausdrückt. Auch ihre stärkenden Wirkungen auf Harnwege, Prostata, männliche Geschlechtsorgane, Willenskraft, Immunsystem und Beweglichkeit entsprechen Mars. Jetzt im Widdermonat ist die beste Erntezeit für Brennnesselblätter und -wurzeln. Geerntet werden die Triebspitzen mit 1-3 Blattpaaren (oder die ganze Pflanze samt Wurzel falls man <deren Ausbreitung in Schach halten will und/oder> die Wurzel, die speziell als Heilmittel für Prostata und Haare gilt, benötigt). Die Blätter können für die Teeanwendung getrocknet oder frisch für Suppen, Salaten und Pestos verwendet werden.

Der Aronstab (Arum maculatum) ist die erste Pflanze, die im Frühling mit ihren pfeilförmigen Blättern die Laubschicht unserer Laub- und Mischwälder durchdringt. Aronstab schmeckt brennend scharf, was offenbar auf winzige nadelartige Kalziumoxalatkristalle, die sich bei Genuss in die Schleimhäute bohren, zurückzuführen ist. Diese Substanzen sind auch in Frühblühern wie Osterglocken, Tulpen und Hyazinthen enthalten. Früher Austrieb, brennend-scharfer Geschmack, pfeilförmige Blätter und scharlachrote Früchte sind Marssignaturen. Gekrönt werden die Entsprechungen durch den braunroten, keulenartig oben verdickten, an einen Phallus erinnernden und von einem scheidenartigen Hüllblatt (Spatha) umgebenen Blütenkolben (Spadix). Sogar das Phänomen der im Verhältnis zur Außentemperatur bis zu 20 Grad höheren Temperatur im Innern des besagten Blütenstandes Spadix entspricht diesem Zusammenhang. So galt Aronstab als potentes Aphrodisiakum. Im Blütenstand kann man auch einen aufgerissenen Rachen mit entzündeter Mandel sehen und tatsächlich wird Aronstab (heutzutage homöopathisch) gegen Mandel- und Rachenentzündungen verwendet. Früher galt er als vielseitiges Heilmittel (Hildegard von Bingen empfiehlt ihn gegen faulige Geschwüre/Eruptionen, Gicht, Lähmungen, Fieber und Melancholie, auch Paracelsus behandelte Hautgeschwüre und Lähmungen, außerdem Knochenbrüche, Wunden  und Sodbrennen damit) und als stärkereiche Nahrungspflanze. Als solche gilt er Angehörigen anderer Kulturen noch immer, manche Migranten sammeln auch hierzulande Aronstab zu Nahrungszwecken. Durch längeres Kochen verliert er seine Schärfe und Giftigkeit, der Geschmack ist dann angenehm mild und etwas schleimig. Zehrwurz hieß die Pflanze weil sie sich zum Verzehr eignet und weil sie gegen Auszehrung verwendet wurde; die Namen Lungen-, Magen- und Zahnkraut, sowie Podagra-, Fieber- und Frostwurz zeugen von ihrer großen ehemaligen Bedeutung als Heilpflanze. Weitere Namen wie Pfaffenpint, Lords and Ladies, Adam and Eve und cuckoopint beziehen sich auf die erotische Signatur des Blütenstandes.

Bittere Frühlingspflanzen wie Löwenzahn, Schöllkraut, Milzkraut und Erdrauch regen Leber, sowie die dem Mars zugeordnete Galle und Bauchspeicheldrüse an. Die tief geteilten (gezähnten) Blätter des Löwenzahn sind eine Marssignatur. Jetzt ist eine gute Erntezeit für alle Pflanzenteile, die Wurzel ähnelt der Bauchspeicheldrüse (und diese den männlichen Geschlechtsorganen), ihre anregende Bitterwirkung ist jetzt im Frühling am stärksten. Blätter eignen sich für Frühlingssalate und –pestos, mit den Blüten wird der beliebte Löwenzahnhonig hergestellt. Der orangerote Milchsaft des Schöllkrauts erinnert an Galle, schmeckt ätzend scharf und bitter wie diese und dürfte eines der wirksamsten Gallemittel sein.

Die lanzettlichen Knospen des blutroten Hartriegels (Cornus sanguinea, einer der häufigsten Wildsträucher) gelten als durchblutungsfördernd und gerinnungshemmend und werden bei Erkrankungen des Herzens und der Gefäße eingesetzt. Das entspricht der Signatur der vor allem im Herbst und Frühling rotgefärbten, an Arterien erinnernden, Zweige.

Die speerspitzenförmigen Pappelknospen schmecken betäubend scharf und bitter. Sie stärken die dem Mars zugeordneten Abwehrkräfte und das (arterielle) Blutsystem. Wie Weide und Esche enthält die Pappel schmerzstillende und entzündungshemmende Salicylate. Die ersten Pappelknospen entfalten sich jetzt und damit verwandelt sich die Signatur des Widder-Mars (orangerotbraun, hart, spitz und scharf) in die der Stier-Venus (ausgebreitet, rundlich, weich und lichtgrün). Ganz allgemein kommen in der Natur die Polaritäten immer gemeinsam vor. Es gibt kein Yang ohne Yin, kein Oben ohne Unten, keinen Himmel ohne Erde, kein Außen ohne Innen, keinen Tag ohne Nacht und keinen Mars ohne Venus. Männliche ohne weibliche Sexualität ist weit weniger als eine halbe Sache. So ergänzen sich Mars und Venus auch im menschlichen Organismus (arterielles und venöses Blutsystem, Blase/Harnröhre und Niere/Nebenniere, Zähne und Lippen, Kopf und Hals, Aus- und Einatmung, Penis und Vagina) und in der Pflanzenwelt. Der WidderMarsMonat mit seiner feurigen, nach oben und außen drängenden Dynamik wurde in alteuropäischen Traditionen mit venusartigen Frühlingsgöttinnen wie Freya, Ostara (Eàstre), Brigid, Ceridwen, Perchta und Holle assoziiert. Er wird von vielen Venuspflanzen geschmückt und versüßt, etwa dem Duftveilchen (Märzenveilchen, Viola odorata) mit seinem betörenden Duft, seinen wohltuenden physischen und psychischen Heilwirkungen, anmutigen Blüten und herzförmigen Blättern. Das Duftveilchen eignet sich für vielfältige kulinarische, kosmetische und medizinische Anwendungen, die ich an dieser Stelle Ihrer Fantasie, Experimentierfreude und Ihrem Forschergeist überlasse.

Die Blütenfarben vieler frühblühender Kräuter (etwa Leberblümchen, Lungenkraut, Lärchensporn, Veilchen, Ehrenpreis, Krokus, Frühlingsplatterbse, Gundelrebe, Taubnessel, Immergrün) bewegen sich zwischen Blau (Venus) und Rot (Mars). Auffällig ist auch, dass das Grün (Venus) vieler Blätter und Stängel im Frühling ins komplementäre Magenta spielt.

Venuspflanzen sind lieblich anzusehen, duften angenehm, schmecken mild und süß und wirken auf venöses Blutsystem, Hormonsystem, Nieren, weibliche Geschlechtsorgane und Haut (Schönheit). Neben dem herzerfreuenden Veilchen sind das etwa Primeln, Gänseblümchen, Himbeerblätter und die Blüten von Kirsch-, Pflaumen-, Marillen-, Pfirsich-, Apfel- und Birnbäumen. Da sich zurzeit viele Knospen (etwa der zuletzt genannten Obstbäume) entfalten, neigt sich die Knospenzeit dem Ende zu. Es sind die letzten Gelegenheiten in diesem Jahr Knospen oder knospentragende Zweige zu ernten. Stellt man solche Zweige zuhause in ein Gefäß mit Wasser kann man hautnah die Entfaltung der Knospen miterleben. Das ist eine wunderbare Möglichkeit die entsprechenden Bäume besser kennen zu lernen und man kann bei Bedarf oder Interesse jederzeit Knospen/Blätter/Blüten naschen oder anderweitig verwenden. Viele Knospen besitzen Hautheilwirkungen (etwa die der Eiche, Birke, Ulme, Walnuss) und entsprechen insofern der Venus. Wie die marshafte Brennnessel durch ihre Reinigungswirkung Haut und Haare heilen und stärken kann, ist die männliche Eiche nicht nur ein Tonikum für die Manneskraft (Mars) sondern auch ein entzündungshemmendes, blutstillendes, antiseptisches und granulationsförderndes Heilmittel für die Haut (Venus), ideal für nässende Ekzeme, Entzündungen der Haut und Schleimhaut (etwa im Genital- und Analbereich) und rezidivierende Herpesbläschen.

Auch Ulmenknospen sollen gegen juckende, nässende Ekzeme, außerdem gegen (entzündete) Ausschläge, eitrige oder schlecht heilende Wunden und (infolge ihrer Wirkung auf die Talgdrüsen) gegen Akne helfen.

Die samtigen kugel- bis kegelförmigen Walnussknospen (reife Blütenknospen erinnern an Pinienzapfen) mit ihrem Walnuss-Bittermandel-Aroma und scharfem Geschmack stärken Leber, Galle und  Bauchspeicheldrüse (Mars), regen dadurch die Entgiftung (vor allem über die Lymphe) an und helfen gegen verschiedene Hautleiden (Akne, Psoriasis, Neurodermitis, Ekzeme und Entzündungen).

Die Knospen der Rosskastanie sind die größten unter den heimischen Bäumen und gelten aufgrund ihrer entzündungshemmenden, abschwellenden, kapillarstärkenden Wirkung als das Mittel der Wahl bei vielen Venenleiden, etwa bei schweren geschwollenen Beinen, Besenreisern, Varizen, Hämorrhoiden und selbst bei Thrombosen, chronisch-venöser Insuffizienz und Ulcus cruris.

Die Birke ist der Venus- und Frühlingsbaum schlechthin, auch ihre Knospen stehen kurz vor der Entfaltung. Das ist die beste Erntezeit sowohl für die Knospen als auch für den Birkensaft. Beiden wird eine umfassende reinigende und vitalisierende Wirkung bescheinigt, die die Lebensgeister anregen, Niere, Blase, Immunsystem und Leber stärken, die Haut verschönern und Gelenkbeschwerden lindern soll.

Weitere Texte als E-Mail können Sie mit einem kurzen Mail an info@treetea.net erhalten.

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Bruno berichtet … Bei -34 Grad!

Meine Leidenschaft ist das Laufen.

Ich bin immer auf der Suche nach Wohlbefinden und einer auf meine Person abgestimmte Ernährung.

1978 habe ich mich für die französische Nationalmannschaft in der Leichtathletik-Disziplin Gehen qualifiziert. Ich nehme an zahlreichen internationalen Wettkämpfen teil. Ich laufe zudem Marathon und 100 km Läufe.

1979 als ich für die Olympischen Spiele von Moskau in der Vorauswahl war, beginnen meine Gesundheitsprobleme, Ischias- und Kreuzschmerzen, Sehnenentzündungen, Bänderrisse usw. Ich wende die klassischen Behandlungsmethoden an, Cortison, Mesotherapie, Chiropraktik.

Ich setze das Laufen fort, höre aber mit den Wettkämpfen im Gehen auf, die besonders strapazierend für den Rücken und die Hüften sind. Die Schmerzen verschwinden… und kehren zurück. Über mehrere Jahre hinweg. Ich muss sagen, dass ich wie alle Sportler aß, mit großen Mengen Kohlenhydraten, Nudeln vor den Wettbewerben.

1987 lerne ich bei einem Instinctotherapie-Praktikum, die damals als Nonplusultra galt, Jean Huntziger kennen. Wenige Tage später beginne ich mit der Rohkost nach „Burger-Art“. Das ist super! Ein Genuss, so viel Obst zu essen.

Nach zwei Monaten Praktik, die haargenau ohne Ausschweifungen an den Kochtopf befolgt wird, finde ich mich mit einem Gewichtsverlust von 11 kg und völligem Energieverlust wieder. Als I-Tüpfelchen habe ich überhaupt keine Lust mehr zu laufen, meine Sehkraft lässt nach (was in meinem Fall extrem gravierend ist, da ich von Geburt her unter AMD (altersbedingter Makuladegeneration) leide und insgesamt fehlt mir der Antrieb, mich zu bewegen. Ohne die Kreuz- und Ischiasschmerzen zu vergessen, die zurückgekehrt sind.

Ich fahre für 3 Wochen nach Montramé, dem Kurzentrum von Burger, um die Methode besser anzuwenden. Burger besteht auf der Wichtigkeit, bis an die instinktive Grenze zu gehen. Im Schloss verspeise ich kiloweise Bananen, Datteln und all die schönen Früchte, die sich meiner Naschhaftigkeit (Entschuldigung, meinem Instinkt) am Essenstisch darboten. Mein Gesundheitszustand wird von Tag zu Tag schlechter.

Ich falle auf 48 kg zurück. Ich bin 1,70 m groß und mein Gewicht in Bestform liegt um die 60 kg herum.

Ich kehre ins Elsass zurück und fange wieder an, Gekochtes zu essen. Mein Zustand bessert sich, ich nehme Gewicht zu. Da ich damals zu der Vereinigung Pandora gehörte, vertrauten andere Mitglieder mir ihre Probleme mit den Früchten an.

Auf Anraten von Jean kehre ich zur Rohkost zurück und ersetze die Obst-Gerichte durch Gemüse-Gerichte. Nach einigen Monaten laufe ich wieder 120 km pro Woche. Mein Gewicht hat sich auf 58 kg eingependelt. Ich habe mich noch nie so vital gefühlt. Meine Tage beginnen um 5:30 Uhr mit dem Laufen und enden spät abends nach stets intensiver Aktivität.

Dann beschließe ich nach 13 Monaten völliger Rohkost-Ernährung – im Gegensatz zu den meisten Rohköstlern, die es in die Tropen zieht – meine Ernährung in der Kälte und unter extremen Bedingungen zu testen.

Und, mir nichts, dir nichts, entscheide ich mich für den großen kanadischen Norden, im Winter, um das Ganze noch spannender zu machen, wenn die Temperaturen auf dem Tiefstpunkt stehen.

Ich lande auf dem Flughafen von Québec am 25. November 1988. Die Temperatur beträgt hier -18°. Meine Freundin wartet in der überhitzten Ankunftshalle auf mich. Wir durchqueren die Stadt. Die Leute sind draußen, es hat ein Erdbeben gegeben!

Nach einer ausgiebigen Nachtruhe ziehe ich meine Adidas, eine Hose, ein Damart-Unterhemd und Handschuhe an. Es ist 7 Uhr morgens, -22° kalt und kein Fußgänger auf der Straße, nur große amerikanische Autos. Nach einigen gelaufenen Kilometern in einem riesigen Park ist mir warm und ich ziehe meine Handschuhe aus. Die Spaziergänger in ihren dicken Pelzjacken sind erstaunt, mich in meiner dünnen Kleidung zu sehen. Die Einwohner von Québec sind Lebenskünstler, essen viel Fleisch und trinken Whisky, um sich aufzuwärmen.

In den überhitzten Geschäften fühle ich mich unwohl, ich muss ins Freie gehen. Meine Freundin, die seit einigen Monaten Instincto isst, bringt jeden Abend einige Kilo Obst mit. Sie sind hier sehr günstig aus Kalifornien. Ich esse Lachs, Karibu-Fleisch und Bio-Gemüse.

… und beginne die Erfahrung von Obst bei niedrigen Temperaturen. Ein paar Weintrauben und zwei Bananen… und schon habe ich das erste Frösteln und überhaupt keine Lust mehr, nach draußen zu gehen! Mir wird schnell klar, dass Zucker in diesem kalten Land keinen Platz hat. Übrigens ertrage ich diese Stadt mit ihren riesigen Geschäften nicht mehr.

Ich brauche große Weiten und Natur.

Ich trockne Lachs und Karibu-Fleisch und kaufe nicht denaturierte Pekannüsse.

Ich nehme als einziges Gepäck meinen Rucksack mit und verlasse die Stadt Québec per Anhalter.

Es ist -27° kalt und der 7. Januar, der kälteste Monat. Die Autofahrer sind überrascht, mich mit meinen Adidas auf der Straße zu sehen. Ich fahre in Richtung James Bay. Am Abend schlage ich mein Lager unter einer Konifere auf, neben einem Feuer in meinem super Schlafsack aus Gansfedern.

23. Januar. Über Nacht sind 35 cm Schnee gefallen. Wir haben -30°. Meine Nahrungsmittel sind eingefroren. Ich brauche eine halbe Stunde, bis es mir gelingt, ein Stück Karibu herunterzuschlucken. Ich betrete ein Indianer-Reservat, wo ich einige Tage verbringe. Hier richten Alkohol und Heroin alles zugrunde. Ich lerne einen Indianer kennen und gehe mit ihm 8 Tage auf Jagd. Wir legen auf dem Schneemotorrad 150 km zurück und lassen uns in einer Hütte mitten im Wald nieder. Ich habe keine Lebensmittel mehr und bin vollkommen aufs Überleben angewiesen. Der Indianer stellt seine Fallen auf. Ich brauche zwei Tage, um das Eis des Sees zu durchbohren, das 1,50 m dick ist. Ich fang Lachse und Hechte, die ich gleich vor Ort verspeise. Das Fleisch gefriert in wenigen Minuten. Ich trage immer noch meine Adidas, mit einem Overall aus Baumwolle und einer Goretex-Jacke. Der Indianer hat ein junges Karibu erlegt. Ich esse in einem Rutsch das Herz, die Leber und eine Keule unter den erstaunten Augen meines indianischen Freundes! Ich muss sagen, dass mein Organismus Hunger hatte, großen Hunger. Die Fragen sind somit überflüssig und die Antworten klar.

2. Februar. Das Radio kündigt –34° an, die Jagd war gut!

Anfang März Rückkehr in die Stadt Québec. Ich stopfe mich mit Früchten voll und das ist die Hölle. Frösteln, die Nase läuft, ich verbringe meine Tage im Inneren, neben der Heizung. Nach mehreren Erlebnissen dieser Art, bin ich überzeugt, dass man nicht richtig mit Obst in einem Land leben kann, in dem es nicht wächst.

23. Februar. Ich kehre in meine Heimat Sundgau zurück, nachdem ich eine große und aufregende Lebenserfahrung gemacht habe.

Meine Schlussfolgerung:

Wir sollten Früchte in dem Land essen, wo sie wachsen und wenn sie reif sind, denn das ist das Naturgesetz!

Ich bedanke mich bei Jean Huntzinger, dass wir seinen Beitrag von Bruno hier teilen dürfen.

Hier findet ihr den Orginaltext bei Jean Huntzinger.

 

 

 

 

 

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Der Urzeitcode

Heinz Schürch und Guido Ebner, Wissenschaftler des Basler Chemiekonzerns “Ciba-Geigy” in Bern, haben am 17.12.1988 in der Schweiz eine wissenschaftliche Sensation im Fernseher der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei stellten die zwei eine Technik vor, wie Pflanzen und Tiere wachsen können, so wie sie wahrscheinlich vor einer Million Jahren wuchsen.
Beim Vorzeigeexperiment wurde aus einem Wurmfarn ein Hirschfarn, welcher auch Urfarn genannt wird. Die Formen des Wurmfarnes, welche unter dem Elektrofeld “gezüchtet” wurden fand man auch bei versteinerten Formen wieder. Das Experiment wurde erfolgreich unter anderem auch bei Fischen wiederholt.

Beim Urzeitcode wird das Saatgut oder die Laicheier (der Fische) mit einem statisches Elektrofeld für mehrere Stunden oder Tage behandelt. Unter einem statischen Elektrofeld versteht man ein Spannungsfeld in dem kein Strom fließt, sondern nur eine Gleichspannung von einem bis zehn KiloVolt anliegt.

Die Maiskörner wurden für drei Tage in luftdichten Schälchen unter das statische Elektrofeld gestellt. Danach wuchsen die Keime wie jede andere Pflanze im Topf oder im Gewächshaus weiter.
Der Unterschied zu einer normalen Maispflanze war, dass statt einem bis zwei Maiskolben bei der behandelten Pflanze fünf bis zwölf Kolben wuchsen.

Wahrscheinlich errinnerte sich der Mais durch das statische Elektrofeld, wie er früher, als das Erdmagnetfeld stärker war beschaffen war. Die Pflanze war früher sehr robust, ohne Chemie und ohne Gentechnik. Der Mais wies eine höhere Keimungsrate, höhere Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und hartes Klima und keine Agrogifte auf.

Erbmerkmale, welche durch Zucht oder andere Degeneration verloren gegangen schienen, konnten mit dem Urzeitcode wieder vollständig aktiviert werden.

Bei Regenbogenforellen wurden beim Experiment die Eier künstlich befruchtet und für vier Wochen einem statischen Elektrofeld ausgesetzt.
Danach wuchsen sie um ein Drittel größer, fleischiger, deutlich kräftiger, mit stärkeren Farben an der Haut und deutlich besser ausgebildetem Kiefer und Zähnen als die Regenbogenforellen, die dieselben Bedienungen hatten, bis auf das statische Elektrofeld.
Der Urzeitcode wurde beim Europäischen Patentamt von den zwei Wissenschaftlern wie folgt patentiert:

“Die vorliegende Erfindung betrifft ein neuartiges  Verfahren, welches basierend auf der kurzfristigen  Anwendung elektrostatischer Felder zu bleibenden  nützlichen und wünschenswerten Eigenschaften bei  Fischen führt, die ansonsten überhaupt nicht oder  nur mit erheblichem Mehraufwand erzeugbar sind.
Durch die Einfachheit der erfindungsgemässen  Verfahrensmassnahmen und die signifikanten Resultate erfährt die Aufzucht von Süssund Salzwasser-Fischen, insbesondere von Speise-, aber auch  von Zierfischen, eine drastische Verbesserung.

Als erstes stellt man eine wesentlich höhere  Schlupfrate bei den behandelten Fischeiern fest,  wobei häufig eine Steigerung von 100 bis 300 Wo,  aber auch höhere Werte, auftreten.

Ganz signifikant ist ihre ausgesprochen hohe  Ueberlebensrate, die sich nicht nur auf die ersten  Lebenstage, sondern praktisch auf den gesamten  Lebenszyklus erstreckt. Dies wird umso deutlicher, wenn  man auf jede medikamentöse Behandlung verzichtet.

Hinzu kommt, dass die behandelten Fische, bei  gleicher Ernährung, wesentlich rascher an Gewicht und  Grösse  zunehmen  und  deutlich  früher  das  Erwachsenenstadium erreichen und damit in natürliche  Gewässer überführt werden können oder für  den Verkauf als Speise- oder Zierfische zu Verfügung  stehen.”

Ciba-Geigy stellte damals die weiteren Versuche ein, da das Kerngeschäft von Ciba-Geigy zu dieser Zeit der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln war.

Viele Fragen sind bis heute nicht vollständig beantwortet. Woher weiß der Mais, wie er vor 150 Jahren oder mehr aufwuchs? Ein Erklärungsmodell ist das morphogenetische Feld.
Falls die Informationen aus dem morphogenetischen Feld stammen stellt sich die Frage, weshalb ein statisches Elektrofeld benötigt wird. Wieso kann man nicht beliebig weit in die Vergangenheit zurück gehen? Auch nicht über mehrere Generationen mit einer Behandlung mit dem statischen Elektrofeld?

Das Patent konnte inzwischen von den Söhnen Schürch und Ebner zurückgekauft werden. Sie stellen es kostenlos zur Verfügung, sodass dem Anbau der „Urzeit-Pflanzen“ prinzipiell in der Zukunft nichts im Weg steht. Auf zur grünen Erde 🙂

Quellen:

http://www.urzeitcode.com

Fernsehrauftritt aus dem Jahr 1988:

Fernsehrauftritt 20 Jahre später:

Umfangreiches Interview zwischen KenFM und Daniel Ebner:

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Bücher des Jahres 2015

Ein sehr bewegendes Jahr geht zu Ende. Ich habe heuer viel dazugelernt und starke persönliche Veränderungen erlebt. Es war ein Jahr des Loslassens, des genau Hinschauens, des Schmerzes und der Freude, ein Jahr voller Zweifeln und Erkenntnissen, auf jeden Fall ein intensives, lebenswertes Jahr aus dem ich gestärkt hervorgehe.

Viele Menschen haben mich heuer inspiriert und in Büchern habe ich mich selbst wiedergefunden oder neue Welten entdeckt. Einige dieser Bücher möchte ich in diesem Artikel vorstellen.

Markus Rothkranz – Heile dich selbst

Heile dich selbst

Heile dich selbst

Markus Rothkranz ist für mich einer der inspirierendsten Menschen der Rohkost-Szene. Mit viel Witz und Charme vermittelt er wertvolle Informationen rund um das Thema Gesundheit. In seinem Buch schreibt er über die Vorteile der Rohkost, die Wichtigkeit des Entschlackens und Entgiftens und den Einfluss unseres psychischen Wohlbefindens auf unseren Körper. Neben zahlreichen Tipps und Hilfestellungen zur praktischen Umsetzung beinhaltet das Buch auch ein paar leckere Rezepte sowie Körperübungen. Auch seine Videos die im Internet zu finden sind halte ich für äußerst sehenswert und mitreißend.

 

 

Michael Roads – Durch die Augen der Liebe

Durch die Augen der Liebe

Durch die Augen der Liebe

Michael Roads beschreibt in diesem Buch seine metaphysischen Reisen und vermittelt dabei wunderschöne Bilder seiner Einblicke in die Natur. Neben dem Innenleben eines Grashalms oder einer Wurzel, der Interaktion von Tieren in ihrer Herde sowie des menschlichen Verhaltens aufgrund von Energiefeldern wird auch wunderschön das Zusammenspiel von Chaos und Ordnung aufgezeigt. Als Michaels Frau stirbt, beginnt für ihn eine sehr schmerzhafte Zeit, die er nur dadurch überwinden kann, indem er annimmt, dass ihr Tod für ihn keinen Verlust sondern einen Gewinn darstellt. Aus diesem Buch habe ich sehr viel über die Liebe, den Tod, das Loslassen, das Verbundensein und das Gleichgewicht gelernt. Sein Schreibstil, seine Aufrichtigkeit und seine Herzlichkeit haben es mir ermöglicht tief in seine Geschichte einzutauchen und die Welt um mich herum zu vergessen.

Ansha – Magie der Seele

Magie der Seele

Magie der Seele

Dem eigenen Schatten begegnen und sich selbst erkennen – so lautet der Untertitel und genau das habe ich in diesem Jahr gemacht. Das Buch vermittelt Einsteigern ein paar einfache praktische Anleitungen zur Durchführung magischer Rituale. Kritisch werden weiße und schwarze Magie beleuchtet sowie Schutz- und Reinigungspraktiken vorgestellt bevor man sich dann in die Schattenwelt begibt. Tabus, Ängste und das Böse werden beleuchtet, Symbole aus verschiedensten Richtungen betrachtet, Götter, Dämonen und andere mythologische Figuren vorgestellt. Schließlich soll das Buch auch dabei helfen die im Schattenreich gefundenen Wesen ans Licht zu bringen und ihnen damit die Macht zu entziehen. Eine gewisse Unerschrockenheit und den Mut sich selbst gegenüber absolut ehrlich zu sein halte ich für eine gute Voraussetzung um mit dem Buch zu arbeiten.

Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs

Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs

Deepak Chopra – Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs

Dieses Buch ist sehr leicht zu lesen und umso herausfordernder bei der Umsetzung. Deepak Chopra beschreibt in sieben Gesetzen, wie man sich mit der entsprechenden geistigen Einstellung jeden beliebigen Wunsch erfüllen kann. Es handelt von unserem reinen Potenzial, von Geben und Nehmen, dem Karma, dem geringsten Aufwand, dem Wünschen und Loslassen sowie vom Sinn des Lebens. Ein schönes Arbeitsbuch, das man immer und immer wieder lesen kann, bis sich alles Wissen im Alltag integriert hat und gelebt wird.

 

 

2020 – die neue Erde

2020 Die Neue Erde

2020 Die Neue Erde

Dieses Buch habe ich erst im Dezember entdeckt und einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es handelt von einem Zeitreisenden, der im Jahr 2020 landet und ein unbeschreiblich schönes Leben vorfindet. Die Menschen leben völlig harmonisch miteinander und mit der Natur, alles wächst und gedeiht, die Energie kann fließen und es herrscht große Freiheit. Aus dem Jahr 2015 kommend lernt Nathan die neue Erde kennen und erfährt, dass einige Systeme überflüssig geworden sind, er lernt, auf welche Weise Kinder ihr volles Potenzial entfalten können und darf miterleben, wie hingebungsvolle Beziehungen ohne Besitzanspruch gelebt werden.

Interessantes Detail: Im Buch wird beschrieben, dass es in der 2. Jahreshälfte von 2015 große Veränderungen bei den Menschen geben wird. Genau das habe ich bei mir selbst und auch bei einigen Mitmenschen so erlebt.

Das Buch gibt es auch online als E-Book gratis zum Herunterladen und man kann es sich sogar vom Autor vorlesen lassen: http://2020-die-neue-erde.de/de

 

Ich wünsche euch allen einen guten Abschluss des Jahres 2015 und viele Inspirationen für das Neue Jahr, das mit Sicherheit wieder ein ganz besonderes wird!

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Barfußworkshop

Am Samstag den 5.12.2015 besuchten uns 29 interessierte TeilnehmerInnen beim Barfußworkshop mit Semy Gutmann. Obwohl sich viele nicht ausdenken konnten was sie erwarten würde waren Tanzeinsteiger sowie Tanzprofis vertreten. Es ging darum, innerhalb von zwei Stunden mit vielen verschiedenen Übungen den Fokus auf die bewusste Bewegungen ohne Schuhe zu lenken. Ein sicherer und stabiler Stand stellt die Grundlagen für viele Sportarten (sowie auch das Tanzen) dar.

Wir möchten uns im Namen des Rohkostvereins Früchtestark und Sonnengrün herzlichst bei Ria Steinbichler für das Bereitstellen der idealen Rahmenbedienungen und die Werbung im TSC Blau-Gold Dornbirn-Lustenau-Koblach sowie Semy Gutmann für den gelungenen Workshop, der bei ihr ohne festen Programm sondern intuitiv und genau passend für die Gruppe stattfand und allen Teilnehmern bedanken.

 

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Keksabend

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Yoga

Yoga ist viel mehr als nur rein körperliche Übungen: es ist ein dynamisches, kraftvolles Instrument zur Ausdehnung des Bewusstseins, ein in sich schlüssiges und authentisches System aus Körperübungen (Asanas), bewusster Atemführung und Atemkontrolle (Pranayama) und Meditation (Dhyana), das in Indien seit Jahrtausenden praktiziert wird. Es ist sicher, ganzheitlich und einfach.

Unabhängig davon, was wir im Leben erreichen, bleiben unsere Erfolge und Errungenschaften doch leer, solange wir nicht der tiefen Sehnsucht unserer Seele nachkommen, das höhere Bewusstsein in unser tägliches Leben zu integrieren.

Yoga verlangt keinen Rückzug in die innere Emigration von Meditation und Erleuchtung, sondern arbeitet daran, spirituelle Disziplin und Alltag miteinander zu verbinden. Aus der Sicht des Yoga kommt die Seele auf die Erde, um eine menschliche Erfahrung zu machen. Nur ein normales menschliches Leben und das Sich-Einlassen auf die menschlichen Erfahrungen machen das möglich.

Yoga beruht auf vorgegebenen Übungsreihen, die jeweils eine ganz spezifische Wirkung erzeugen. Das erlaubt dir, ganz gezielt an den Aspekten deines Seins zu arbeiten, die zu dem jeweiligen Zeitpunkt die meiste Aufmerksamkeit erfordern. Regelmäßige Praxis lässt dich schnell die umfassende, wohltuende Wirkung erfahren, was dich zu einer Vertiefung deiner Praxis inspiriert. Die Ausübung von Yoga hält deinen Körper fit und gesund, lässt dich emotional ausgeglichener und stabiler werden und trainiert deinen Geist, angesichts von Herausforderungen und Veränderungen stark, ruhig und beweglich zu sein.

Yoga fördert die Durchblutung und die Aufnahme von Sauerstoff, gleicht das Drüsensystem aus, stärkt Nerven- und Immunsystem, verringert das Niveau stressbedingter Hormone wie Adrenalin und Kortisol im Körper und vieles mehr.

Dies alles führt zu erhöhter Vitalität und Lebensfreude, Wachheit und größerer Bewusstheit Deines Selbst. Dir steht mehr Energie im Alltag zur Verfügung, du hast das Gefühl, dein Leben und dich besser im Griff zu haben. Deine Stressanfälligkeit nimmt ab, Konzentrationsfähigkeit und geistige Flexibilität nehmen zu. Es macht sich ein Gefühl innerer Ruhe breit und dein Selbstvertrauen wächst. Du fühlst dich wohl mit dir selbst und deinem Leben und ein tiefes Glücksgefühl verankert sich in dir. Yoga ist für jede und jeden, unabhängig von Alter, körperlicher Fitness oder Lebensumständen.

Spiritualität ist etwas, das wir nicht sehen und greifen können. Es ist eher etwas was wir spüren. Etwas, das sich über längere Zeit entwickelt, wenn wir es zulassen. Durch Yoga und vor allem durch die Meditation und Atemübungen werden Bewusstsein und Achtsamkeit geschult. Nicht nur, dass wir mit unserem Körper achtsamer und bewusster umgehen, sondern auch mit unseren Mitmenschen und Mitgeschöpfen.

Die Frage, ob und wie stark Yoga spirituell ist, entscheidet jeder für sich selbst. Yoga kann immer nur so viel für dich tun, wie du auch zulässt. Auf jeden Fall macht es Freude. Lass Yoga und somit ganz viel Freude in dein Leben…

(Autor: Brigitte)

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Saftabend – Nachbericht

Wir trafen uns am Samstag den 31. Oktober zu einem Saftpressenvergleich in Sulz.

Saftabend mit Hand-Entsafter Z-Star

Michael und Mario mit dem Hand-Entsafter Z-Star

Als erstes wurden verschiedene Apfelsorten (weiche und harte) gemischt und bei allen Entsaftern ausgepresst. Der Power Juicer begeisterte uns gleich durch seine Laufruhe und die anschließende einfache Reinigung.

Saftausbeute

Apfelsaft – Von Links nach rechts: Power Juicer, Green Star, Angel Juicer und Hand Entsafter Z-Star.

Beim Ergebnis waren wir von den unterschiedlichen Farben, Geschmacksrichtungen sowie von der Ausbeute begeistert. Die Green Star war etwas laut und bei der Z-Star Presse waren meistens zwei Personen mit pressen beschäftigt. Den Shakin‘ Juicer haben wir nur sporadisch getestet. Er stellt aber eine leichte, günstige und sehr leise Möglichkeit dar, Säfte morgens zuzubereiten, ohne seine Mitbewohner aufzuwecken. Der Angel Juicer hatte bei den Äpfeln die geringste Schaumbildung und die höchste Flüssigkeitsausbeute. Bei weichen Äpfeln hat die Green Star Saftpresse das Problem, dass das kleine Sieb gerne verstopft.

Als zweites wurden Uhudler-Trauben entsaftet.

Saftausbeute Uhudler

Uhudler Traubensaft – Von Links nach rechts: Power Juicer, Green Star, Angel Juicer und Hand Entsafter Z-Star.

Hier hatten die Green Star und der Power Juicer das Problem, dass das Sieb nach einem Glas verstopft ist und dann gründlich gereinigt werden musste. Auch hier erreichte der Angel Juicer die größte Saftausbeute. Geschmacklich war der Saft von der Green Star Maschine etwas bitterer als von den anderen Saftpressen. Beim Z-Star war auch noch Fruchtfleisch im Saft vorhanden.

Der dritte Test war die Disziplin des Karottenauspressens.

Saftausbeute

Karottensaft – Von Links nach rechts: Power Juicer, Green Star, Angel Juicer und Hand Entsafter Z-Star.

Hier erreichte der Power Juicer die gleich hohe Saftausbeute wie der Angel Juicer.

Zum Abschluss probierten wir mit unserem Testsieger Angel Juicer verschiedene Saftrezepte (z.B.: einen Apfel, Kürbis, Sellerie, Petersil Saft) aus.

Vor dem Test waren wir überzeugt, dass sich die Green Star und der Angel Juicer von der Saftausbeute nicht stark unterscheiden würden. Das Ergebnis war für uns aber überraschend. Der Angel Juicer war die einzige Maschine, die nie zwischendurch gereinigt werden musste, verstopfte oder der Trester überlief. Nicht umsonst hat der Angel Juicer einen so stolzen Preis und wird „der Rolls Royce unter den Entsaftern“ genannt. Auch geschmacklich hob sie sich von den anderen Geräten ab.

Der einzige Nachteil vom Angel Juicer ist der hohe Preis und nur 5 Jahre Garantie.

 Jack la lannes power juicerGreen Star EliteAngel JuicerHand-Entsafter Z-StarShakin' Juicer
Garantie6 Jahre12 Jahre5 Jahre2 Jahre2 Jahre
Preis100 Euro560 Euro1100 Euro190 Euro40 Euro
Umdrehungen / Minutenicht bekannt, da es sich hierbei um eine Zentrifuge handelt.11082--
Materialkeine AngabenBPA-Frei, Presswalzen sind aus Edelstahl.komplett aus EdelstahlBPA-FreiBPA-Frei
Prosehr leiseUmfangreiches ZubehörsetUmfangreiches ZubehörUmfangreiches Zubehör, unabhängig vom Stromnetzeinfachste Reinigung, unabhängig vom Stromnetz

Insgesamt war es ein wunderschöner und erfahrungsreicher Abend, bei dem alle mit einem Bauch voller leckerer und frisch gepresster Säftchen nach Hause gingen.

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Barfuß-Tanzworkshop

Am Samstag, den 5. Dezember 2015 findet von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Volksschule () in 6842 Koblach ein Barfuß-Tanzworkshop statt.
Semy Gutmann macht mit uns Übungen zur Wiederentdeckung des Ballengangs für Erdung und mehr Leichtigkeit. Der Ballengang ist im Gegensatz zum gewohnten Fersenschritt eine tänzerisch verspielte Gehweise, die den Körper aufrichtet und öffnet. Das Vorfußlaufen ist gelenkstärkend und knieschonend, da über den Ballen eine natürliche Dämpfung stattfindet. Der Boden wird authentisch gespürt und die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Körperempfindung gerichtet.
Wir erlernen anhand von einfachen Übungen mit orientalischen Bauchtanzelementen und Lateintanzschritten den Ballengang, bei denen sich der Körper an den natürlichen Gang „erinnert“. Anschließend gibt es noch die Möglichkeit beim Tanzsportclub Dornbirn-Lustenau in eine Lateinstunde mit Babsi Koitz hineinzuschnuppern.

Die Kosten betragen 15 Euro / Person.

Wir freuen uns auf eure Anmeldung!

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